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Ruckhalde-Rank St. Gallen St. Gallen behält die Kurve

Legende: Video Eine der letzten Fahrten (Video: SRF-Hörer Patrick Steiger) abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.04.2018.

Der Ruckhaldenrank in der Stadt St. Gallen ist eine der engsten Zahnradbahnkurven der Welt. Seit Anfang April ist er stillgelegt. Im Herbst fahren die Züge von der Stadt in Richtung Appenzellerland durch einen Tunnel. Die Stadt hat nun zusammen mit dem Heimatschutz entschieden, 88 Meter der Kurve zu behalten.

Der Ruckhaldenrank hat für die Stadt St. Gallen einen historischen Wert.
Autor: Maria PappaStadträtin St. Gallen

In einem ersten Schritt werden die Gleise abmontiert und dann in Herisau zwischengelagert. In welcher Form die Kurve später wieder aufgebaut wird, ist laut der St. Galler Bauchefin Maria Pappa noch offen.

Am Ruckhaldenhang soll in den nächsten Jahren ein neues Quartier mit Wohnraum für rund 600 Personen entstehen. Die ehemalige Bahnstrecke wird zu einem Weg für Velofahrer und Fussgänger. Ideal wäre es, sagt Pappa, wenn die Kurve als Kunstobjekt ins Quartier integriert werden könnte.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Ein Quartier für 600 Leute? Obwohl der Leerwohnungsbestand in St. Gallen schweizweit zu den höchsten gehört und die Stadt immer weniger Bewohner hat? In der Innenstadt stehen xx leere Geschäfter und wöchentlich schliessen neue. Und da baut man Wohnungen anstatt zu fragen was getan werden kann, um diese kleine Stadt endlich wieder attraktiver zu machen. Ein Konsolidierungsprozess wäre sinnvoller als neue Bauten. Dazu könnte auch gehören, die Ruckhalde mit ihrem Gleis als Lebensraum auf zuwerten.
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