S-Bahn St. Gallen bringt 23 neue Verbindungen

Der Fahrplanwechsel vom 15. Dezember bringt der Ostschweiz am meisten Vorteile. Die neue S-Bahn St.Gallen verbindet Städte in sieben Kantonen im Halbstundentakt. Auch in den übrigen Ostschweizer Regionen bauen die SBB ihr Angebot aus.

Werbung am Bahnhof St. Gallen

Bildlegende: Die neue S-Bahn St.Gallen wird kräftig beworben. SRF

Die 23 Linien der neuen S-Bahn St. Gallen fahren von Schaffhausen bis Chur und von Rapperswil-Jona bis St. Margethen. Auf den wichtigsten Strecken fahren die Züge mindestens im Halbstundentakt, wie die SBB am Mittwoch in St. Gallen informierte. Auf dem Bahnhof St. Gallen verkehren ein Drittel mehr Züge.

Die Fahrzeit des Rheintal Express (REX) von St. Gallen nach Chur wird 12 Minuten kürzer. Die Züge können auf der ausgebauten Strecke bis 160 km/h fahren. Auch zwischen Zürich und Chur gibt es neue Regio-Express-Verbindungen mit Doppelstockzügen, mit zusätzlichen Halten in Siebnen-Wangen und Walenstadt.

Zürich-München per Bus für 25 Franken

Weil sich die Elektrifizierung der Strecke Lindau-München in Deutschland verzögert, bieten SBB und Deutsche Bahn (DB) vorübergehend Direktbusse von Zürich nach München an. Eine einfache Fahrt Zürich-München ohne Zwischenhalt soll ab 25 Franken kosten.