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Satiriker Roland Schäfli «Ein Anti-Held ist viel interessanter»

Im Buch geht es um Frederico del Rio, einen übergewichtigen Mitarbeiter eines Filmfestivals, der per Zufall und über Nacht zum Direktor des Festivals wird. Und damit beginnt die Geschichte: Es geht um verwöhnte Filmdiven, korrupte Chefs, aber auch um die Liebe und Leidenschaft für den Film.

SRF News: Hat die Liebe zum Film, wie im Buch beschrieben, auch etwas mit Ihnen zu tun?

Roland Schäfli: Das ist richtig. Das ist eine Liebe, die ich teile mit der Hauptfigur. Das ist dann aber auch das einzige, weil es im Buch einige pikante Sachen gibt, von denen ich mich durchaus distanziere von der Hauptfigur.

Und wie ist das bei Ihnen: Welches sind Ihre Lieblingsfilme?

Das wechselt natürlich immer wieder, aber das sind vor allem klassische Hollywoodfilme.

Die Hauptfigur des Films ist ein Anti-Held. Was hat sie an einer solchen Figur gereizt?

Ich finde eine solche Figur auch im richtigen Leben viel interessanter. In einem Film hätte es natürlich ein strahlender Held sein müssen - ohne Fehl und Tadel. In einem Buch muss das nicht sein.

Das Gespräch führte Peter Schürmann.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr

Zum Autor

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Roland Schäfli ist seit 25 Jahren als Medienschaffender für verschiedene Verlagshäuser und TV-Stationen tätig. Als freier Journalist schreibt er für Magazine im In- und Ausland und zählt als Satire-Schreiber zum festen Autorenstamm des «Nebelspalters». Der bekennende Filmliebhaber lebt mit seiner Frau im thurgauischen Gachnang.

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