SC Brühl: Traditionsclub wehrt sich gegen Abstieg

Für den St. Galler Traditionsclub SC Brühl verlief die Saison über weite Strecken nicht nach Wunsch. Nach einem schlechten Saisonstart wurde deshalb der Trainer entlassen, die Mannschaft verstärkt. Die Massnahmen zeigen Wirkung.

Für Brühl sei es wichtig, in der 1. Liga Promotion zu spielen, sagt Präsident René Hungerbühler. Nur so könne sich der Club vom Amateurfussball abheben. Dass der Ligaerhalt auf einmal zum Thema wurde, der Club in der Hinrunde auf einem Abstiegsplatz klassiert war, habe auch ihn nervös gemacht.

Mit drei Heimsiegen und wichtigen Auswärtspunkten hat sich der SC Brühl in der Rückrunde aber wieder etwas Luft verschafft. Der neue Trainer und die einzelnen Verstärkungen im Team haben die erhofften Erfolge gebracht. Der Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt sieben Spiele vor Schluss fünf Punkte.

Das sei zwar ein kleines Polster, sagt Trainer Uwe Wegmann. Er warnt aber davor, überheblich zu werden. Captain Begat Bushati sagt: «Wir wissen, wo wir in der Vorrunde standen, aber auch, was es braucht, erfolgreich zu sein. Wir hoffen, dass dies nun so bleibt und wir nicht wieder an Boden verlieren.»

Der Traditionsclub

Der SC Brühl wurde 1901 gegründet. Seit über 100 Jahren ist Brühl der Stadtclub im Osten von St. Gallen, ein wichtiger Club im Nachwuchsbereich. Den grössten Erfolg feierte Brühl vor genau 100 Jahren: 1915 wurde der Club Schweizermeister. Seit 2011/2012 spielt der SC Brühl in der 1. Liga Promotion.