Schlankere Strukturen für den St. Galler Tourismus

Der Kanton St.Gallen will den Tourismus stärken. Im nächsten Jahr werden deshalb die bestehenden Strukturen überdacht.

Stiftsbibliothek St. Gallen

Bildlegende: Zu Besuch in der Stiftsbibliothek: Der Kanton will beim Tourismus mehr Wert auf den Inhalt legen. zvg

Der Kanton St. Gallen ist heute in vier Tourismusregionen eingeteilt: St.Gallen-Bodensee, Toggenburg, Heidiland und Zürichsee. Der Kantonsrat beauftragte die Regierung im Herbst, diese Strukturen zu überprüfen. Das Volkswirtschaftsdepartement setzt sich nun mit den Verantwortlichen zusammen.

«Wir wollen das Produkt Ostschweiz touristisch stärker fokussieren», sagt Peter Kuratli, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit. Grundlage ist dabei auch ein neues Konzept. Dabei sollen die Destinationsgrenzen nicht mehr scharf gezogen werden. Die Tourismusorganisationen sollen sich viel mehr auf spezifische Geschäftsfelder, wie zum Beispiel Kultur oder Wandern, spezialisieren.

Die Leistungsvereinbarungen des Kantons mit den Organisationen laufen Ende 2015 ab. Dann muss sowieso wieder über Leistung und Gegenleistung verhandelt werden. Wenn bis Ende 2015 noch kein neues Konzept steht, könnte man auch die jetzige Vereinbarung um ein Jahr verlängern, sagt Kuratli.