Schlechtes Jahr für Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

Nach dem Kantonsspital St. Gallen schreibt auch der Ausserrhoder Spitalverbund rote Zahlen. Das Minus beträgt fast 10 Millionen Franken.

Die drei Standorte des Ausserrhoder Spitalverbunds: Heiden, Herisau, Psychiatrisches Zentrum (v.l.).

Bildlegende: Die drei Standorte des Ausserrhoder Spitalverbunds: Heiden, Herisau, Psychiatrisches Zentrum (v.l.). zvg

Höhere Personalkosten, strukturelle Anpassungen und niedrigere Beiträge des Kantons hätten sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Patientenzahlen blieben allerdings konstant. Fast 13 000 Patienten haben sich in einem der drei Spitäler behandeln lassen.

Der Spitalverbund will auf das Ergebnis reagieren und wird unter anderem die personelle Situation überprüfen, sagt der Leiter des Spitalverbundes, Jürg Nyfeler.Ein Stellenabbau werde zwar ausgeschlossen, aber Neubesetzungen werden genau überprüft, so Nyfeler.