Wahlen Appenzell Ausserrhoden Schmid, Gut und Biasotto treten wieder an

Der erste Wahlgang um den frei werdenden Sitz in der Regierung von Appenzell Ausserrhoden brachte keine Entscheidung. Am 19. März kommt es deshalb zu einem zweiten Wahlgang. Alle drei Kandidaten werden wieder antreten.

Die drei Kandidaten

Bildlegende: Sie wollen in die Regierung (von links): Inge Schmid (SVP), Peter Gut (Parteiunabhängige) und Dölf Biasotto (FDP). zvg

Inge Schmid: Die Gemeindepräsidentin von Bühler erreichte im ersten Wahlgang mit 5086 Stimmen den dritten Platz. Für die SVP Appenzell Ausserrhoden ist klar, dass «Inge Schmid die nötigen Fähigkeiten und die Erfahrung mitbringt, um ab dem ersten Tag in der Regierung konstruktiv mitarbeiten zu können. Zudem gilt, dass auch in Zukunft beide Geschlechter in der Regierung vertreten sein sollen.»

Peter Gut: Der amtierende Kantonsratspräsident erreichte im ersten Wahlgang mit 5390 Stimmen den zweiten Platz. Die Parteiunabhängigen des Kantons Appenzell Ausserrhodens sind überzeugt, «dass Peter Gut sein Wählerpotenzial noch nicht ausgeschöpft hat.» Peter Gut selber meint, dass er angesichts seines Abschneidens im ersten Wahlgang, im zweiten Wahlgang den Einzug in den Regierungsrat schaffen kann.

Dölf Biasotto: Der Bauingenieur und Appenzell Ausserrhoder Kantonsrat erhielt im ersten Wahlgang mit 6684 die meisten Stimmen. Mit dieser Ausgangslage seien die Chancen intakt, beim zweiten Wahlgang die Wahl zu gewinnen und den Regierungsratssitz der FDP-Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl zu verteidigen, schreibt die FDP Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung.