«Schoggigesetz» ade: Maestrani hofft auf Ersatzlösung

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat diese Woche ein Verbot von Exportsubventionen ausgesprochen. Das bedeutet, dass der Bund keine Beiträge mehr zahlen darf, um die Preise für Schweizer Milch und Getreide auf Weltmarktniveau zu senken. Davon betroffen ist auch die Firma Maestrani aus Flawil.

Drei Maestrani-Produkte: Munzli, Minor und eine Tafel weisse Schokolade

Bildlegende: Munzli, Minörli und das eigene Tafelmuster – das sind die Aushängeschilder von Maestrani. Maestrani

Bis 2020 gilt es noch, das «Schoggigesetz». Danach müssen die exportierenden Schweizer Lebensmittelhersteller auf Export-Subventionen verzichten. Das hat die WTO entschieden. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat jedoch angekündigt, dass es Alternativen zu den Beiträgen geben soll. Darauf setzt auch Maestrani.

«  Sollte es trotzdem Einschränkungen geben, überlegen wir uns, mit Teilen ins Ausland zu gehen. »

Thomas Leitner
Verkaufsleiter Maestrani

«Heute gehe ich davon aus, dass die Schweiz eine Lösung finden wird», sagt Thomas Leitner, Verkaufsleiter der Maestrani. Konkrete Pläne für eine Verlagerung ins Ausland lägen keine vor.

Vorerst hält Maestrani auf jeden Fall am Standort Flawil fest. Dort baut das Unternehmen im Moment sogar aus.