Schulsozialdienst künftig für alle Innerrhoder Schulgemeinden

Der Dienst der Schulsozialarbeit soll im Kanton Appenzell Innerrhoden auf alle Schulgemeinden ausgedehnt werden. Bisher profitierten nur Oberegg und Appenzell davon.

Ein leeres Klassenzimmer

Bildlegende: Die Schulsozialarbeit hilft, wenn zum Beispiel Jugendliche oder Jugendgruppen in der Schule Probleme bereiten. Symbolbild Keystone

Der Schulsozialdienst wurde in den letzten drei Jahren in den beiden grössten Schulgemeinden Appenzell und Oberegg als Versuchsbetrieb geführt. Die Erfahrungen seien sehr positiv ausgefallen, teilt der Kanton mit. Deshalb solle nun ein Dauerbetrieb eingeführt werden. Künftig soll die entsprechende Stelle allen Schulgemeinden zur Verfügung stehen.

Für die Schulsozialarbeit steht heute eine 50-Prozent-Stelle zur Verfügung. Soll sie alle Schulgemeinden abdecken, muss sie laut Kanton auf 80 Prozent aufgestockt werden.

Die Ausdehnung der Schulsozialarbeit auf den ganzen Kanton bedarf einer Revision des Schulgesetzes. Die Landsgemeinde befindet im Frühling 2014 darüber.

Die Schulsozialarbeit unterstützt und hilft, wo Probleme in der Schule und im schulischen Umfeld entstehen. Sie kann von den Lehrpersonen und von den Schülern aller Stufen der Volksschule sowie von den Eltern genutzt werden.