Schweizer Innovationspark: Abfuhr für die Ostschweiz

Der Schweizer Innovationspark startet ohne Netzwerkstandort Ost. Der Bund hat die Bewerbung der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und des Fürstentums Liechtenstein abgelehnt. Der St. Galler Regierunspräsident Benedikt Würth zeigt sich darüber enttäuscht.

Biel wird Netzwerkstandort des Schweizerischen Innovationsparkes. So hat der Bundesrat entschieden, und das Nachsehen hat der Netzwerkstandort Ost.

Der St. Galler Regierungspräsident Benedikt Würth, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements, äussert sich seitens der Trägerschaft enttäuscht.

«  Unseres Erachtens wurde hier eine grosse Chance vertan, den Werkplatz Schweiz mit dem Ostschweizer Industrieschwerpunkt nachhaltig zu stärken. »

Benedikt Würth
St. Galler Regierungsrat

Die Botschaft zum Innovationspark hatte die Landesregierung dem Parlament bereits Anfang März überwiesen. Voraussichtlich am kommenden Montag wird sich der Nationalrat als erste Kammer mit der Vorlage befassen.

Starten soll der Innovationspark im Jahr 2016

Geplant ist der Innovationspark mit zwei Hubstandorten im Umfeld der ETH in Zürich und Lausanne. Zwei Netzwerkstandorte waren zuvor schon im Kanton Aargau sowie in der Region Nordwestschweiz vorgesehen.

Als dritten Netzwerkstandort nahm der Bundesrat nun noch Biel ins Konzept auf.