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Schweizer Premiere Auf Augenhöhe mit den Wipfeln

Legende: Video Baumwipfelpfad soll Aufschwung bringen abspielen. Laufzeit 07:09 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 08.05.2018.

Die Besucher der Baumwipfelpfades können auf einem 500 Meter langen Steg durch die Baumkronen des Waldes spazieren. Der Steg beschreibt dabei eine eigentliche Schlangenline, mitten durch die Bäume und darüber hinaus. Er bietet eine Rundumsicht auf das Neckertal, das Appenzellerland und ins Fürstenland.

Waldoase näher bringen

Für den Steg sind rund 4000 Holzbohlen verbaut worden. Die Kosten betragen 3,8 Millionen Franken. Im Mittelpunkt stehen der Artenschutz und die Wissensvermittlung einer Waldoase. Zudem soll der sanfte Tourismus in der Region gefördert werden.

Der Baumwipfelpfad war ursprünglich Teil des geplanten Naturparkes Neckertal. Dieser wurde jedoch von der Bevölkerung an der Urne abgelehnt. Die Initianten haben danach den Pfad als eigenständiges Projekt realisiert.

International im Trend

Der Baumwipfelpfad in Mogelsberg (SG) reiht sich nahtlos in internationale Projekte ein. Die Pfade zwischen und über den Bäumen sind beliebt. Der erste Pfad in Deutschland wurde 2003 eröffnet, in Österreich 2005. Weitere Baumwipfelpfade befinden sich in den Niederlanden, in Tschechien, aber auch Singapur oder Australien. In Mogelsberg rechnen die Organisatoren mit 30'000 Besuchern pro Jahr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Dieser Pfad so gut er gemeint ist, sollte abgebaut werden. Die Natur ist in Ruhe zu lassen so gut und so viel es geht. Wenn schon sollen die Menschen in eigener Kraft auf die Bäume klettern. Besser noch, sie schaffen dort, wo sie sind gute, naturvolle Orte .... Spitzen die Straßenbeläge auf, renaturieren die Parkplätze und und und ....
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    'In Mogelsberg rechnen die Organisatoren mit 30'000 Besuchern pro Jahr.' Das soll ein Umweltprojekt sein? Ehrlich ob Dronen oder Menschen überall müssen siche diese Dinger und Wesen breitmachen.... Von wegen über den Wipfeln ist ruh .... Setzt Euch doch einfa unter einen Baum, denn diese werden bald seltenheitswert haben, wenn da alles feilgeboten wird, nur damit es den Menschen weniger langweilig ist und sie doch noch etwas Natur konsumiern können. Vögel brauche auch ihre Ruhe ....
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Schon wieder so ein Spleen der Tourismusbranche. Darf der Wald nicht mehr Wald sein, der einfach seine Ruhe und Wohlbefinden ausstrahlt? Muss die Natur überall ver- und bebaut werden und das Leben darin gestört werden? (Lärm und Abfall) Vom möglichen Verkehr in das kleine Dorf ganz zu schweigen.
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