Schweres Gewitter hält St. Galler Polizei und Feuerwehr auf Trab

Ein schweres Gewitter hat am Montagabend in der Ostschweiz zu mehreren überfluteten Kellern geführt. Polizei und Feuerwehr rückten zu rund 80 Einsätzen aus. Alleine im Kanton St. Gallen musste die Feuerwehr 70 Mal ausrücken. Personen kamen nach ersten Erkenntnissen keine zu schaden.

Wetterleuchten in den Bergen.

Bildlegende: Wetterleuchten hinter dem Tristencholben, links, und Sichelchamm, zeugen von einem nahenden Gewitter. Keystone

Nachdem sich die Gewitterzelle am Montagabend ab 22.30 Uhr im Kanton St. Gallen entladen hatte, mussten in elf Gemeinden die Feuerwehren aufgeboten werden. Vor allem die Region von Oberbüren bis Rorschach sei betroffen gewesen, teilte die St. Galler Kantonspolizei mit.

Bereits in der Nacht registrierte die Notrufzentrale 50 Meldungen. Bis Dienstagvormittag trafen weitere 20 Anrufe ein. Es seien Keller überflutet worden und Bäche über die Ufer getreten, sagte Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Bei Tübach sei zudem ein Murgang niedergegangen, wegen dem der Bahnverkehr unterbrochen werden musste. Zu Personenschäden sei es nicht gekommen.

Glimpflich kam der Kanton Thurgau davon: Es habe zehn Meldungen wegen überfluteter Keller gegeben. Betroffen war vor allem der Grossraum Arbon.