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Ostschweiz Seeuferweg: Kanton St. Gallen ist gesprächsbereit

Seit Jahren wird in Rorschacherberg am Bodensee um die Schliessung einer Lücke des Seeuferweges gestritten. Der Kanton St. Gallen signalisiert nun, dass er offen für alle technisch machbaren Lösungen sei. Der Ball liegt damit wieder bei der Gemeinde.

Spaziergängerin auf dem Seeuferweg bei Rorschach.
Legende: Den Befürwortern eines durchgängigen Seeuferweges bei Rorschacherberg bläst seit Jahren ein kalter Wind entgegen. Keystone

Uferwegbefürworter verlangen schon seit langem einen durchgehenden Fussweg zwischen Rorschach und Staad. Einige betroffene Grundbesitzer wehrten sich bisher mit Erfolg gegen dieses Ansinnen. Eine Kompromisslösung, ein Steg weit vom Ufer entfernt, wurde von den Stimmbürgern von Rorschacherberg deutlich abgelehnt.

Kanton ist verhandlungsbereit

Der Kanton St. Gallen ist nach wie vor an einer Lösung interessiert: In seiner Antwort auf eine Einfache Anfrage aus dem Kantonsrat schreibt die Regierung, sie stehe allen technisch machbaren Lösungen gegenüber offen. Es sei aber Sache der Gemeinde Rorschacherberg, die Möglichkeiten zur Erstellung eines Seeuferweges auszuloten und dafür nötige Besprechungen zu organisieren.

Gemeinde startet Umfrage

Gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1 gab Beat Hirs, Gemeindepräsident von Rorschacherberg, bekannt, man werde nun der Bevölkerung drei Fragen zum weiteren Vorgehen stellen. Erst danach werde die Gemeinde die nächsten Schritte einleiten.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Die Verhinderung von durchgehenden Seewegen ist der Inbegriff von grenzenlosem Egoismus. Wer das grosse Privileg hat, an einer absolut bevorzugten Lage zu wohnen und diese 7 x 24h ohne den geringsten Aufwand geniessen zu dürfen, sollte dies wenigstens für ein paar Stunden auch denjenigen zugestehen, die dieses Privileg nicht haben. Zudem sind eigentlich Uferzonen seit jeher öffentlich und den Zugang zum See zu verbarikadieren ist schlicht illegal.
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