Ostschweizer Nachwuchstalent Sein Ziel ist der Weltcup

Maurus Sparr aus Speicherschwendi ist 18 Jahre alt und Skirennfahrer. Ihm wird eine grosse Karriere vorausgesagt.

Maurus Sparr fährt Riesenslalom.

Bildlegende: Die Lieblingsdisziplin von Maurus Sparr ist der Riesenslalom. zvg

Maurus Sparr aus Speicherschwendi im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist 18 Jahre alt und Skirennfahrer. Kürzlich hat er an den Schweizermeisterschaften im Slalom in der Kategorie U-21 die Bronzemedaille gewonnen. Dank guten Resultaten in diesem Winter darf er in der nächsten Woche an den alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Schweden teilnehmen.

Dies bedeutet für den Appenzeller ein Höhepunkt in seiner noch jungen Rennfahrerkarriere. Dass er einmal Skirennen bestreitet, war für ihn schon als kleiner Bub klar. Er ging viel mit seinem Grossvater auf die Pisten und sah den jungen Burschen beim Trainieren zu. Da sagte er sich «das möchte ich auch einmal». Mit dem Beitritt zum Skiklub Bühler bekam er die Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen zu messen. Am Anfang stand er viel auf der Verliererseite, oder wie er gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz sagte «bekam er ziemlich viel aufs Dach». Das war für ihn das Zeichen, mehr zu trainieren und noch härter an sich zu arbeiten.

Aufstieg ins C-Kader

Das hat sich gelohnt. Mit guten Resultaten machte er auf sich aufmerksam, sodass er in das Nationale Leistungszentrum Ost (NLZ) aufgenommen wurde. Die NLZ bilden auf dem langen Weg an die Spitze die Stufe zwischen Regionalverband und dem C-Kader von Swiss-Ski. In diesem Frühjahr hofft Maurus Sparr, in das C-Kader aufsteigen zu können, was für ihn einen weiteren Karriereschritt bedeuten würde. Der Traum und zugleich auch das Ziel des 18-Jährigen bleibt der Weltcup. Es ist ihm bewusst, dass es dorthin ein steiniger und langer Weg sein wird.

Vorbild Hirscher

Seine Lieblingsdisziplin ist der Riesenslalom, weil dort seine Stärken, nämlich enge Radien sauber und auf Zug fahren, zur Geltung kommen. Seine Schwächen seien das Gleiten und die Nervosität vor einem Rennen. Mit viel Trainieren und Arbeiten im mentalen Bereich können diese Schwächen eliminiert werden. Sein Vorbild: Marcel Hirscher.