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Ostschweiz Semia steht ab Oktober an St. Gallens Strassen

Die Kantonspolizei St. Gallen hat den Beschaffungsauftrag für fünf mobile Radargeräte «Semia» vergeben. Drei Angebote sind eingegangen, die Firma Bredar aus Thörishaus hat den Zuschlag erhalten.

mobiles Radargerät
Legende: Solche Radargeräte der Firma Bredar werden ab diesem Herbst auf St. Galler Strassen stehen. ZVG

In der Herbstsession hat der St. Galler Kantonsrat das Entlastungspaket verabschiedet. Neben vielen Sparmassnahmen war darin auch der Kauf von fünf zusätzlichen «semistationären Messanlagen», kurz «Semia», vorgesehen. Mit solchen Messanlagen soll kontrolliert werden, ob Autofahrer die Geschwindigkeit einhalten. Hintergedanke des Kantonsrates: Durch Bussen sollen der Staatskasse jährlich acht Millionen Franken zufliessen.

Nach einem Submissionsverfahren hat die Kantonspolizei nun den Auftrag an die Firma Bredar aus Thörishaus bei Bern vergeben. Insgesamt sind drei Angebote eingegangen, wie es in der aktuellen Ausgabe des «Amtsblattes» heisst. Die Beschaffung der Anlagen kostet etwas mehr als eine Million Franken. Bereits im Herbst 2014 sollen die Geräte zum Einsatz kommen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Th. I. Stutz, Bad Ragaz
    In unserer Gemeinde, dieser ist ein Kurort, wird auf den Aus.- und Eingangsstrassen jedenfalls das Tempolimit nicht beachtet; egal ob am Tage oder in der Nacht. Die Gemeinde unternimmt ebenfalls so gut wie gar nichts. Als Anwohner einer solchen Raserstrasse wäre ich froh über eine Stationierung. Auch andere ruhesuchende und betagte Gäste wären dankbar. Ich als Autofahrer wundere mich des Öfteren an welchen Stellen solche Geräte aufgestellt werden. Stellt diese an wirklichen Gefahrenstellen auf.
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  • Kommentar von U. Schneider, Rüthi
    Hintergedanke des Kantonsrates: Durch Bussen sollen der Staatskasse jährlich acht Millionen Franken zufliessen ??? Und da will man uns stets weismachen, dass dies alles der Sicherheit für weniger Unfälle gedacht ist. Ich würde vorschlagen, wir fahren doch ab sofort alle wirklich nur noch das Tempo was erlaubt ist, mal schauen was dann passiert, wenn die Staatskasse leer bleibt aus diesen Einnahmen. Was kommt dann???
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  • Kommentar von Th. Widmer, Basel
    Unglaubliche Geldmacherei der Behörden ist das. Besonders das realistische Bild oben, dass eine Unglaublich Gefährliche Gefahrenstelle zeigt, wo eine Geschwindigkeitsmessung erforderlicht ist... Wann wird den Behörden Verboten Geschwindigkeitsmessungen zu machen, wenn es nicht eine reale Gefahrenstelle ist? Die Antwort kenne ich schon bereits, nie, hier geht es um Geld zu machen und die Autofahrer Abzuzocken. Es reut mich jeden Rappen die in ein solches Gerät fliesst.
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