SFS-Gruppe geht im Mai an die Börse

Am 7. Mai ist der erste Handelstag für die SFS-Aktien. Die Unternehmensleitung legt eine Preisspanne für die Papiere von 57 bis zu 69 Franken bei einem Nominalwert von 10 Rappen fest. Damit wäre der Ostschweizer Schraubenhersteller am Kapitalmark bis zu 2,59 Milliarden Franken wert.

Hauptsitz SFS in Heerbrugg

Bildlegende: Das in der Befestigungstechnik und Zulieferindustrie tätige Unternehmen setzt ihren angekündigten Börsengang um. sfs

Es ist geplant, 5'057'500 neu auszugebende Aktien und 4'951'410 bestehende Aktien anzubieten. Dies entspricht einem Aktienkapital von fast 27 Prozent. Diese Papiere stammen mehrheitlich aus den Beständen der Gründerfamilien.

Die SFS-Gruppe hat zudem den Banken eine Mehrzuteilungsoption gewährt. Das bedeutet, dass bei einer hohen Nachfrage noch nachträglich zusätzliche Aktien ausgegeben werden könnten. Diese Option kann bis zu 30 Kalendertage nach dem ersten Handelstag ausgeübt werden. Es handelt sich um bis zu 992'420 Aktien. Wird diese Option ausgeübt, könnten 42,6 Prozent der Aktien an der Börse gehandelt werden.

Durch die neu ausgegebenen Aktien fliessen dem Unternehmen zwischen 288 Millionen und 349 Millionen Franken zu. SFS will mit diesem Geld Wachstumsprojekte und Zukäufe finanzieren.