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Solidarische Finanzierung Nachbargemeinden sollen Hallenbäder mitzahlen

Symbolbild: schwimmreifen am beckenrand
Legende: Die Hallenbäder werden von Schulen aus der ganzen Region genutzt. Keystone

Viele Hallenbäder in der Ostschweiz sind veraltet. Sie wurden in den 60er oder 70er Jahren gebaut und sind sanierungsbedürftig. Gleichzeitig sind die Betriebskosten beachtlich.

Der Gemeindeverbund Regio Appenzell AR-St.Gallen Bodensee schlägt jetzt ein Finanzierungsmodell vor:

  • Die Standortgemeinden bezahlen 100% der Sanierung.
  • Alle Gemeinden bezahlen 8 Franken pro Kopf in einen Fonds ein.
  • Aus dem Fonds werden 50% der Betriebskosten an die Gemeinden mit Hallenbädern bezahlt.

Bis jetzt seien etwa ein Drittel der Gemeinden dabei, so Regio. Die Standortgemeinden St.Gallen, Gossau, Wittenbach, Herisau und Speicher hätten Interesse an diesem Vorschlag bekundet. Markus Buschor, der zuständige St.Galler Stadtrat sagt, für St.Gallen würde sich der Fonds lohnen, selbst wenn St.Gallen im Vergleich viel in den Fonds einzahlen müsste.

Zwei Drittel der Gemeinden skeptisch

Welche Gemeinden nicht dabei sind, dazu will sich Regio nicht äussern. Auch die Gemeinden selber äussern sich nicht öffentlich. Im Gespräch argumentieren sie, die Standorte der Hallenbäder seien für sie zu weit weg. Oder sie fänden es unfair, dass nur explizit Hallenbäder gefördert werden.

Regio will den Vorschlag nun konkret ausarbeiten. In einem bis zwei Jahren soll die Finanzierung starten, auch wenn nicht alle Gemeinden mitmachen.

Karte
Legende: 47 Gemeinden sind beim Verbund Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee dabei. ZVG

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