Sondereinsätze für Winterdienste im Frühling

Der Mai war aussergewöhnlich kalt und brachte Regen und sogar Schnee. Für die Tiefbauämter in der Ostschweiz keine alltägliche Situation.

Winterdienst bei der Arbeit

Bildlegende: Die Winterdienste in der Ostschweiz sind wegen des kalten Wetters länger auf Pikett als gewöhnlich. Keystone

Dass es auch im Frühling kalt sein kann oder ab und zu schneit, ist an sich nichts Besonderes. Schnee Ende Mai bis 800 Meter ist aber doch eher selten, meint Peter Stirnimann, Mediensprecher des Tiefbauamtes Graubünden. Es war auch ein Grad kälter im Mai in der Ostschweiz als normal. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet das Graubündner Tiefbauamt nicht mehr zusätzlich mit Fuhrunternehmen zusammen wie im Winter, sondern vorwiegend mit den eigenen Leuten. Diese seien auf Pikett, und für sie seien die vielen Sondereinsätze eine zusätzliche Belastung, erklärt Stirnimann.

Auch in tieferen Lagen, in der Stadt St. Gallen etwa, ist das Tiefbauamt für Schnee im Mai gerüstet. Dort liegen Wohngebiete nämlich zum Teil auf über 800 Metern. Der Pikettdienst dauere normalerweise bis Ende April, sagt Gerald Hutter, Strasseninspektor der Stadt St. Gallen. Sondereinsätze wie in diesem Mai seien aussergewöhnlich.
Auch seien gewisse Fahrzeuge bereits in der Wartung. Für Sondereinsätze sei man aber dennoch gerüstet.