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Spital Appenzell Versorgungszentrum wird kontrovers diskutiert

Visualisierung Versorgungszentrum
Legende: So soll das Ambulante Versorgungszentrum Plus in Appenzell dereinst aussehen. Visualisierung AI

Mehrfach kommunizierte die Innerrhoder Regierung ihre Pläne für die Zukunft des Spitals. Sie wurde dafür breit gelobt, auch aus anderen Kantonen, auch von Gesundheitsexperten. Die Regierung will kein Spital mehr, sondern nur noch ein Ambulantes Versorgungszentrum Plus. Dieses soll für 41 Millionen Franken gebaut werden.

Die Vorlage wird zurzeit in den Kommissionen des Grossen Rats kontrovers diskutiert. Die Meinungsbildung sei im Gang, die Ideen reichten von vollständiger Schliessung bis zur Variante der Regierung, heisst es bei verschiedenen Exponenten. Eine abgespeckte Variante ohne stationären Teil scheint Chancen zu haben.

Kritik aus der Ärzteschaft

Auch Ärzte äussern sich kritisch zum Regierungsvorschlag. Einige äussern gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF, dass der stationäre Teil nicht sinnvoll sei. Zudem werde es zunehmend schwieriger, den Notfalldienst rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Sie sprechen sich für einen Tagesnotfalldienst in den Hausarztpraxen aus und einen Nachtnotfalldienst im Spital Herisau.

Der Grosse Rat berät das Geschäft Anfang Dezember. Schliesslich entscheidet Ende April die Landsgemeinde, wie es mit der Gesundheitsversorgung in Appenzell weitergeht.

Ambulantes Versorgungszentrum+

In Appenzell soll es künfitg eine Notfallaufnahme mit Rettungsdienst geben. Das Angebot wird mit ambulanten medizinischen Leistungen ergänzt. Zudem erhält das Versorgungszentrum eine Bettenstation mit 13 Zimmern und maximal 28 Betten.

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