St. Gallen-Bodensee Tourismus möchte mehr Kongresse

Die Region St. Gallen-Bodensee soll sich als Kongressregion profilieren. Dies kündigte die Organisation am Donnerstag bei einer Informationsveranstaltung an. Auch ausländische Organisatoren sollen hier tagen und nächtigen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass die Kongresse nicht zu gross werden.

Luftaufnahme von St.Gallen

Bildlegende: Die Region St.Gallen-Bodensee möchte sich als Kongressregion profilieren Keystone

Kleinere und mittlere Kongresse sollen sich in der Region St. Gallen-Bodensee ansiedeln. Das deshalb, weil Grosse keinen Platz haben, es würde an Hotelbetten fehlen. Der Brustkrebskongress zum Beispiel ist so stark gewachsen, dass er ausweichen musste und nach Wien verlagert wurde. Das soll mit den kleineren und mittleren Kongressen nicht passieren, sagt der Direktor von St. Gallen-Bodesee Tourismus Frank Bumann gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF.

Um für Kongresse zu werben werden Kontakte ins Ausland intensiviert und es werde direkt auf Firmen zugegangen, sagt Bumann weiter. So können auch mehrere Kongresse gleichzeitig geführt werden, zum Beispiel an der Uni oder auf dem Olmagelände.

Weiter möchte die Tourismusregion auch wieder mehr Deutsche Touristen begrüssen. Damit dieses Ziel erreicht wird, wurde eine Partnerschaft mit Schweiz Tourismus und anderen Ostschweizer Destinationen eingegangen. Zusammen möchte man das Marketing verstärken.