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Ostschweiz St. Gallen: Millionensegen dank Steuereintreibern

Im Zusammenhang mit den Sparmassnahmen hat der Kanton St. Gallen 14 zusätzliche Steuerkommissäre angestellt. Letztes Jahr begannen die ersten mit der Arbeit. Sie brachten dem Kanton im letzten Jahr 7,1 Millionen zusätzliche Steuereinnahmen.

Eine Steuererklärung und ein Taschenrechner
Legende: Die Steuerkommissäre nehmen Steuererklärungen genauer unter die Lupe. SRF

Sieben Steuerkommissäre nahmen ihre Arbeit im Februar 2014 auf. Die Vorgabe: 970'000 Franken zusätzliche Steuereinnahmen sollten sie aufspüren. Dieses Ziel wurde bei weitem übertroffen: 7,1 Millionen Franken seien dank den Steuerkommissären zusätzlich in die Kantonskassen geflossen. Dies sagte Felix Sager, Leiter des kantonalen Steueramtes auf Anfrage der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1.

Hohe Ziele gesteckt

Rund fünf Millionen Franken seien zwar auf straflose Selbstanzeigen zurückzuführen, die dank den Kommissären bearbeitet werden konnten. Aber selbst mit den verbleibenden 2,1 Millionen Franken ist der budgetierte Betrag trotzdem übertroffen. Damit habe er nicht gerechnet, so Sager.

Seit Februar 2015 arbeiten zusätzliche sieben Steuerkommissäre für den Kanton. Die Anforderungen werden deshalb auch höher: In diesem Jahr muss das Steueramt 3,6 Millionen Franken, im nächsten Jahr 5,4 Millionen Franken zusätzlich einnehmen. Aufgrund der Zahlen des letzten Jahres zeigt sich Sager zuversichtlich, dass dieses Ziel erreichbar sei.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Eduard Ith, Altstätten
    Nun zeigt sich je länger desto mehr, dass im Kanton St. Gallen bzgl. Steuergerechtigkeit, dieser Begriff mit zwei Ellen gemessen wurde. Während die Cupli schlürfende Schickeria zu lange vom Steueramt mit Samthandschuhen angefasst wurde, wird der Mittelstand regelrecht schikaniert und gegeisselt. 1328 Millionen Franken wurden von der st. galler „Nobelgarde“ von 2010 bis 2014 in der Steuer-Amnestie nach deklariert. Im kantonalen Ranking belegte der Kanton SG damit den beschämenden Platz 3.
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