St. Gallen nutzte 2013 mehr Holz

Obwohl die Preise für Holz nach wie vor tief sind, ist im vergangenen Jahr in den St. Galler Wäldern erstmals seit mehreren Jahren wieder mehr Holz genutzt worden. 310‘100 Kubikmeter Holz, also fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Als Grund für die Trendwende wird die hohe Nachfrage angegeben.

Geschlagenes Holz

Bildlegende: 2013 wurde wieder mehr Holz genutzt. Keystone

In den St. Galler Wäldern wurden im Jahr 2013 287'800 Kubikmeter Holz geerntet, eine Zunahme von 19‘100 Kubikmetern oder 7 Prozent gegenüber 2012. Die Nutzungen im öffentlichen Wald nahmen um 7 Prozent ab, jene im privaten hingegen um 16 Prozent zu.

Der Energieholzanteil verharrte nach vielen Jahren der Zunahme bei 36 Prozent. Mit einem Anteil von 70 Prozent blieb die Nachfrage nach Energieholz unverändert hoch. Liechtenstein meldet eine um 4500 oder 17 Prozent auf 22'300 Kubikmeter gesunkene Holzernte.

Hoher Erlös für Bergahorn

Im letzten Jahr fanden drei regionale Wertholz-Verkäufe in Kaltbrunn, Buchs und Henau statt. Insgesamt wurden 1650 Kubikmeter qualitativ hochwertige Rundholz-Sortimente abgesetzt. Den höchsten Erlös erzielte ein Bergahornstamm mit einem Kubikmeterpreis von 9650 Franken. Auch Nussbaumstämme wurden zu guten Preisen gehandelt.

Verband Waldwirtschaft:

Zählt 220 Mitglieder, 147 Mitglieder sind öffentlich-rechtliche Korporationen. Ferner gehören 30 private Waldeigentümer (von total 18‘000) sowie 43 politische Gemeinden, die die Interessen ihrer Privatwaldbesitzer vertreten, dem Verband an. Die bewirtschaftete Waldfläche im Verbandsgebiet St. Gallen-Liechtenstein beträgt 61'644 Hektaren.