St. Gallen: Stadtparlament macht Weg frei für Ausbau der Uni

Die Universität St. Gallen platzt aus allen Nähten. Deshalb möchte sie am Rand der nördlichen Altstadt einen zweiten Campus für 3000 Studenten errichten. Das St. Galler Stadtparlament hat dem Landverkauf überaus deutlich zugestimmt.

Das Areal Platztor soll für die Uni genutzt werden

Bildlegende: Das Areal «Platztor» soll für die Uni-Erweiterung zur Verfügung stehen zvg

Das fragliche Gelände befindet sich am Platz am Rand der nördlichen Altstadt. Das Stadtparlament stimmte dem Landverkauf ohne Gegenstimme zu. Es gab aber aus dem Links-grünen Lager ein gutes Dutzend Stimmenthaltungen.

Eine lohnende Investition

Alle Fraktionen im Parlamant waren sich einig: Mit dem Landverkauf und damit der Möglichkeit für die Uni, ihren zweiten Campus zu bauen, werde die Universitätsstadt St. Gallen gestärkt. Zudem liege der Standort am Platztor in idealer Distanz zur bestehenden Uni am Rosenberg und zum Stadtzentrum.

Die Stadt gibt aber an zentraler Lage eine ihrer letzten Baureserven aus der Hand. «Diese Investition lohnt sich», sagt dazu Stadtpräsident Thomas Scheitlin im «Regionaljournal Ostschweiz». Die Stadt habe noch Reserven beim Güterbahnhofareal und beim Bahnhof St. Fiden.

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