St. Galler Acrevis Bank baut Stellen ab

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, verschreibt sich die Acrevis Bank ein Kostensenkungsprogramm. Wieviele der 200 Mitarbeitenden ihre Stelle verlieren, ist offen. Betroffen ist aber auch die Geschäftsleitung.

Ein Mann montiert das Logo der fusionierten Acrevis-Bank am Gebäude in St. Gallen.

Bildlegende: Kaum fusioniert muss die Acrevis-Bank die Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. zvg

«Zunehmende regulatorische Anforderungen» und weitere Veränderungen im Markt forderten Strukturanpassungen, so die Bank in einer Mitteilung. Ein Kostensenkungsprogramm soll Abhilfe schaffen. Geplant sind 10 Prozent tiefere Ausgaben. Das sind bis zu 4 Millionen Franken pro Jahr. Wo genau gespart wird, will Acrevis in den nächsten vier Monaten entscheiden.

«Ein Abbau von Stellen wird aber kaum zu vermeiden sein», sagt Stephan Weigelt, Vorsitzender der Geschäfsleitung. Wie viele der 200 Angestellten vom Abbau betroffen sein werden, sagt er nicht. Es werde Mitarbeitende an der Front und im Hintergrund treffen. Auch in der Geschäftsleitung will Acrevis weniger Personal. Sie streicht zwei Stellen.

Zu schaffen machen der Bank immer strengere Vorschriften. Diese umzusetzen koste viel Geld, so Weigelt. Erst kürzlich hat der Bundesrat die Banken beispielsweise aufgefordert, ihre Hypotheken mit mehr Kapital abzusichern. Ausserdem fordert der grenzüberschreitende Kundenverkehr grössere Anstrenungen. Acrevis will deshalb noch stärker auf Kunden in der Schweiz fokussieren.