St. Galler brachte die klügsten Köpfe zusammen

15 Jahre lang war der St. Galler Wolfgang Schürer als Vorstandsvorsitzender für die Nobelpreisträgertagung in Lindau verantwortlich. Für sein Engagement wurde er Anfang Juli vom deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck mit einem der höchsten Orden geehrt.

Der emeritierte Professor Wolfgang Schürer zu Gast beim Regionaljournal in St. Gallen.

Bildlegende: Der emeritierte Professor Wolfgang Schürer zu Gast beim Regionaljournal in St. Gallen. SRF

Während der 65. Nobelpreisträgertagung hat der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck den St. Galler persönlich gewürdigt. Eine Ehre, welche bisher nur wenigen zuteil wurde.

Einer der Väter des St. Gallen Symposiums

Bereits als Student an der Universität St.Gallen gehörte Wolfgang Schürer zu den Gründern des studentischen Vereins International Students‘ Committee (ISC), der seit 1970 das St. Gallen Symposium ausrichtet. Die Konferenz fördert den interkulturellen und generationenübergreifenden Dialog.

Das Konzept der «Generationenwerkstatt» prägte auch sein ehrenamtliches Engagement für die Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Seit 2000 ist Wolfgang Schürer Vorstandsvorsitzender der Stiftung und seit 2003 Mitglied des Kuratoriums – dessen Vorstand gehörte er bis letztes Jahr als Vize-Präsident an.

Für sein Engagement erhielt er diverse Auszeichnungen und 1999 das Ehrendoktorat der Universität St.Gallen. Anfang Juli 2015 trat der 69-Jährige als Vorstandsvorsitzender der Stiftung «Lindauer Nobelpreisträgertagungen» zurück.

Wolfgang Schürer

1946 im deutschen Coburg geboren, ist Schweizer Staatsbürger und lebt in St.Gallen. Neben seiner internationalen Beratertätigkeit war er als Dozent und später als Gastprofessor für Fragen der Führung internationaler Unternehmungen und Public Affairs an der Universität St.Gallen (HSG) tätig sowie Professor an der Georgetown University, Washington.