St. Galler Gemeinden suchen nach neuem Asylheim

Über die Wintermonate wohnten 50 Asylsuchende in der Gruppenunterkunft Girlen im Toggenburg. Ende März aber läuft der Mietvertrag aus. Die St. Galler Gemeinden prüfen Alternativen.

Ein Aufenthaltsraum in einer Asylunterkunft

Bildlegende: Viele Gemeinden müssen nach möglichen Asylunterkünfte suchen. Keystone

Die 50 Asylsuchenden aus der Gruppenunterkunft Girlen müssen Ende März in eine andere Gemeinde umziehen. Die Unterkunft, welche die St. Galler Gemeinden zu ihrer eigenen Entlastung gemietet hatten, wird dann wieder Touristen offen stehen.

Nun prüfen die St. Galler Gemeindepräsidenten unter der Leitung von Beat Tinner eine neue Lösung. «Einer bis zwei Standorte sind im Gespräch, aber noch keiner ist definitiv», sagt er auf Anfrage.

Es sei deshalb illusorisch zu glauben, dass die 50 Asylsuchenden vom Girlen direkt in eine neue Unterkunft ziehen werden. Beat Tinner rechnet mit der Eröffnung des neuen Asylheims frühestens auf Mai.