St. Galler Immobilienmarkt ist stabil

Im direkten Vergleich zu anderen Kantonen präsentiert sich der Immobilienmarkt St. Gallen ausgeglichen. Dennoch droht beispielsweise im Linthgebiet die Gefahr einer Überhitzung.

Mehrfamilienhäuser werden an einem Hang gebaut

Bildlegende: Die Ostschweiz ist grundsätzlich noch von keiner Immobilienblase betroffen. Keystone

Laut einer Studie der Credit Suisse entspricht die Nachfrage nach Wohnraum in der Region Ostschweiz grundsätzlich dem Angebot. Sorgen einer übermässigen Bautätigkeit seien im Kanton St. Gallen unbegründet: der Branchenmix und die Vielfalt an Arbeitgebern stütze die regionale Nachfrage nach Immobilien breit ab.

Obschon die Bautätigkeit zugenommen hat, ist kein Überangebot vorhanden. Dennoch könne keine Entwarnung gegeben werden, so Fredy Hasenmeile, Leiter Immobilien Research Credit Suisse, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF.

« Die Gefahr einer Überhitzung droht immer noch. »

Die Preise dürften im laufenden Jahr weiter steigen. Besonders im Linthgebiet rechnet Hasenmeile langfristig mit höheren Preisen, welche im Gegensatz zum regionalen Einkommen stehen. Denn die Preise im Linthgebiet werden vom Nachbarkanton Zürich beeinflusst.