St.Galler Kantonalbank zahlt Busse von 9,4 Millionen Dollar

Mit der St.Galler Kantonalbank hat ein weiteres Schweizer Finanzinstitut den Steuerstreit mit den USA beigelegt. Die Verantwortlichen sind erleichtert.

Schriftzug St.Galler Kantonalbank

Bildlegende: Schlussstrich unter den Steuerstreit: Die St.Galler Kantonalbank wird dafür zur Kasse gebeten. Keystone

Die St.Galler Kantonalbank, die an der Schweizer Börse kotiert ist, hat in der Kategorie 2 des Steuerprogramms teilgenommen. In dieser Kategorie teilten sich Banken ein, die US-Steuersünder in ihrem Kundenkreis vermuteten. Mit der Zahlung ist das Programm nun abgeschlossen, wie Mediensprecher Simon Netzle gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF bestätigte.

Gemäss den Angaben der US-Behörden unterhielt die St. Galler Kantonalbank in der relevanten Zeit 626 Konten mit US-Bezug. Ab August 2008 verwaltete sie so Vermögen im Wert von 303 Millionen Dollar.