St. Galler Parteien suchen Kandidaten für die Kantonsregierung

Noch bevor der Kampf um die eidgenössischen Wahlen den Höhepunkt erreicht, befassen sich die grossen Parteien mit dem nächsten Termin. Sie suchen Kandidatinnen für die Kantonsregierung.

Die St. Galler Kantonsregierung.

Bildlegende: Wer soll die zurücktretenden Regierungsräte Willi Haag, FDP, (3. v. l.) und Martin Gehrer, CVP, (4. v. l.) ersetzen? Keystone

Die beiden Rücktritte von Willi Haag (FDP) und Martin Gehrer (CVP) sorgen für einen lebendigen Wahlkampf. Beide Parteien wollen ihre Sitze verteidigen. Bei beiden Parteien läuft die Suche nach geeigneten Kandidaten auf Hochtouren.

Nebst den Vorschlägen aus den Wahlkreisen führt eine Findungskommission Gespräche. Konkrete Namen geben die Verantwortlichen noch nicht Preis. «Wir sind aktuell mit vier Personen im Gespräch», sagt Vreni Wild, Präsidentin der Findungskommission bei der FDP. Wie Recherchen von Radio SRF zeigen, steht unter anderen Imelda Stadler zur Diskussion. Konkret zugesagt habe sie aber noch nicht, bestätigt die Gemeindepräsidentin von Lütisburg. Ebenfalls gehandelt wird bei der FDP Parteipräsident Marc Mächler.

Die Findungskommission der CVP ist ebenfalls mit mehreren Parteiexponenten im Gespräch. Präsident Patrick Dürr gibt sich bedeckt. Bei der CVP wird unter anderem Thomas Ammann aus Rüthi gehandelt. Und auch Felix Bischofberger aus Altenrhein bekundet sein Interesse. Ausserdem wollen sich die CVP-Frauen für eine Kandidatin strak machen, wie deren Präsidentin Martha Storchenegger sagt.

Bei der SVP stehen bisher Parteipräsident Herbert Huser und Fraktionspräsient Michael Götte am Start. Das erklärte Ziel der Volkspartei ist es, in der Regierung mit einem zweiten Sitz vertreten zu sein.