St. Galler Regierungswahlen: Kandidaten bringen sich in Stellung

Auch wenn der zweite Wahlgang für den Ständerat das grosse Thema ist: Im Hintergrund werden bereits jetzt die Fäden gezogen für die Wahlen in die Regierung. Die SVP will einen zweiten Sitz.

Blick in den Kantonsratssaal

Bildlegende: FDP und CVP geraten unter Druck, sie müssen ihre Sitze in der Regierung verteidigen. (Archivbild) SRF

Die St. Galler SVP ist zwar die stärkste Fraktion im Kantonsparlament. Sie hat aber nur einen Sitz in der Regierung. Das will sie ändern. Unter Druck kommen CVP und FDP.

SVP will zweiten Sitz

Die Regierungsräte Willi Haag (FDP) und Martin Gehrer (CVP) treten zurück. Ende Februar will Herbert Huser einen zweiten Regierungssitz für die SVP erobern. Das setzt FDP und CVP unter Druck. Sie müssen ihre Sitze verteidigen.

In beiden Parteien bringen sich derzeit mögliche Kandidaten ins Spiel. Offiziell Interesse angemeldet hat bereits der FDP-Parteipräsident Marc Mächler. In den Reihen der Freisinnigen werden aber auch andere Namen genannt - etwa die Lütisburger Gemeindepräsidentin Imelda Stadler oder Beat Tinner, Gemeindepräsident von Wartau.

Auch bei der CVP werden mehrere Namen genannt für eine mögliche Kandidatur. Unter anderem Boris Tschirky, Gemeindepräsident von Gaiserwald, oder Kantonsrat und Stadtrat Bruno Dammann aus Gossau. Noch stehen die Delegiertenversammlungen an. Am 28. Oktober nominiert die SVP, am 4. November die FDP und einen Tag später die CVP.