St. Galler sagen Ja zu neuem Kehricht-Heizkraftwerk

Die Stimmberechtigten sagten mit 16'997 zu 2755 Stimmen deutlich Ja zu einem Kredit von 51,5 Millionen Franken.

Modell Kehrichtverbrennungsanlage

Bildlegende: Das Gestaltungskonzept von Aussen: Die neue Anlieferungshalle und der neue Kamon. zvg

Das Projekt umfasst auch einen Umbau der benachbarten Abwasser-reinigungs-anlage (ARA) für 3,6 Millionen Franken. Die Vorlage war unbestritten.

Die Stadt St. Gallen hat für die Erneuerung des Kehricht-Heizkraftwerks im Sittertobel in den letzten Jahren 40 Millionen Franken Reserven gebildet. Das KHK wurde 1972 gebaut und Ende der 1980er-Jahre schon einmal erneuert.

Jährlich werden hier 75'000 Tonnen Abfälle aus der Stadt und der Region verbrannt. Daraus produziert das KHK Strom und liefert Heizwärme für 8000 Haushalte und zahlreiche Gewerbebetriebe. Die Stimmbeteiligung zur städtischen Vorlage betrug 45,3 Prozent.