St. Galler Spitäler: Regionen sind alarmiert.

Mit der neu lancierten Diskussion um Spitalstandorte sind im Kanton St. Gallen auch die Regionen wieder gefordert. In einer speziellen Situation ist Rorschach.

Spital Walenstadt

Bildlegende: Bei der medizinischen Versorgung die Randregionen nicht vergessen, findet man in Walenstadt zvg

Eine Studie der IHK will , anders als die Regierung, die Zahl der St. Galler Spitäler begrenzen. Aus vier Spitälern sollen ambulante Gesundheitszentren werden. Betroffen wäre etwa Flawil. Der zuständige Gemeinderat Erich Baumann kann der Idee wenig abgewinnen. «Wir sind heute als Aussenstelle in das Kantonsspital St. Gallen integriert», sagt Baumann.

Die Lösung habe sich für beide Seiten bewährt. In Walenstadt spielt Gemeindepräsident Werner Schnyder die Karte «Randregion»: Auch Randregionen hätten Anspruch auf eine Versorgung. Speziell ist die Situation in Rorschach. Er sei «vorläufig» für die Variante der Regierung, meint Stadtpräsident Thomas Müller, da diese das Rorschacher Spital erhalten wolle.

Der Variante der IHK scheint Müller allerdings durchaus etwas abgewinnen zu können: In dieser Variante würde das Kantonsspital nicht saniert, sondern auf der grünen Wiese neu gebaut werden. «Der Standort Tübach/Mörschwil wäre dafür ideal», sagt Müller. Damit käme Rorschach quasi zu einem Zentrumsspital in unmittelbarer Nachbarschaft.