Strukturwandel St. Galler Tourismusregionen unter Druck

Die Forderung der Politik liegt schon lange auf dem Tisch: Die vier Tourismusregionen im Kanton St. Gallen sollen enger zusammenarbeiten. Nur so könne die Zukunft des St. Galler Tourismus bewältigt werden. Geschehen ist aber nicht viel.

St. Galler Altstadt mit St. Laurenzenkirche

Bildlegende: St. Galler Altstadt mit St. Laurenzenkirche - ein Magnet für Touristen. Keystone

Die Vorgeschichte: Im Kanton St. Gallen gibt es vier Tourismusdestinationen, St.Gallen-Bodensee, Heidiland, Toggenburg und Zürichsee. Weil diese Strukturen zu kleinräumig sind und vor allem internationale Touristen schlecht erreicht werden können, hat der St. Galler Kantonsrat bereits vor Jahren eine Neustrukturierung verlangt.

Der Lösungsversuch: Die Idee, zusammen mit dem Thurgau und beiden Appenzell eine gemeinsame Tourismusstrategie zu erarbeiten, ist gescheitert. Die Nachbarkantone sind allesamt ausgestiegen. Deshalb hat sich der Kanton St. Gallen entschieden, wenigstens die kantonseigenen Tourismusstrukturen zu überarbeiten. Diese sollen vor allem eine bessere Vermarktung ermöglichen.

Die Vision: Ziel der Politik ist, die Tourismusregionen unter eine gemeinsame Führung zu stellen, um damit die Kräfte bündeln zu können und Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Auf diese Weise soll ein koordinierter Auftritt möglich und internationales Publikum besser erreicht werden.