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Biber-Tötungen St.Galler Umweltverbände kritisieren Fürstentum Liechtenstein

Der WWF St. Gallen und Pro Natura St.Gallen-Appenzell intervenieren im Fürstentum Liechtenstein. Sie schreiben von einer Massentötung von Bibern. In Vaduz rechtfertigt man sich.

Legende: Video Schweizer Kritik an Liechtensteiner Bibertötungen abspielen. Laufzeit 07:40 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.03.2017.

Die Umweltverbände: WWF und Pro Natura St.Gallen schätzen die Biberpopulation in Liechtenstein auf 20 bis 30 Stück. Gemäss SP-Nationalrätin und WWF-Vorstandsmitglied Claudia Friedl seien rund zwei Dutzend der Biber in den letzten Jahren getötet worden. Das sei schon fast eine Massentötung. Die Verbände protestieren gegen das Vorgehen in Liechtenstein.

Das Liechtensteiner Amt für Umwelt: Der Leiter des Amts bestätigt, dass es in Liechtenstein ein Problem mit den Bibern gebe. Diese hätten unter anderem Dämme zerstört, welche gegen Hochwasser gebaut wurden. Das Land habe kurzfristig handeln müssen.

Wie weiter?: Die St.Galler Umweltverbände fordern ein Biber-Konzept im Fürstentum Liechtenstein. Das Amt für Umwelt erklärt, dass ein derartiges Konzept in Arbeit sei.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Ich weiss nicht wieviel Lichtenstein vom Tierschutz hält, nicht allzuviel. Wer errinnert sich an die Schlagzeilen und Bilder im TV über "Die Schweinefabrik von Fürst Hans Adam II. von und zu Liechtenstein". Der Fürst rechtfertigt damals die grausame Tierhaltung mit Wirtschaftlichkeit. Bilder die man nicht mehr vergisst. Ob sich heute in der Tierhaltung etwas geändert hat, müsste man wieder mal recherchieren. Für die Biber müssen auch Lösungen gesucht werden anstatt sie abzuschiessen.
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