St. Galler Wirtschaft will bei Raumplanung mitreden

Wenn es darum geht, im Kanton die Bauzonen festzulegen, wollen die Wirtschaftsverbände das Feld nicht der Regierung überlassen.

Zwei Arbeiter auf Baustelle.

Bildlegende: Der Kanton St. Gallen soll sich auch baulich weiter entwickeln: So die Haltung der Wirtschaftsverbände. Keystone

Mit der Annahme des Raumplanungsgesetzes im Frühling 2013 hat das Schweizer Stimmvolk Ja gesagt zum Schutz des Kulturlandes und zum verdichteten Bauen. Aus diesen Gründen sind die Kantone nun daran, die Bauzonen neu zu definieren.

Der St.Galler Hauseigentümerverband, der Baumeisterverband, die Industrie- und Handelskammer, der Gewerbeverband und der Kantonalverband «Stein Kies Beton» wollen sich darum Gehör verschaffen. Mit einem Vorstoss wollen sie erreichen, dass auch das Parlament bei raumplanerischen Entwicklungsfragen mitreden kann. Oder mindestens zum Teil mitreden kann, wie Karl Güntzel vom Hauseigentümerverband gegenüber Radio SRF sagte.

Der Vorstoss soll in der November-Session im Kantonsparlament behandelt werden.