St. Margrethen bleibt skeptisch wegen Lastwagen

Seit dem 1. Juli können Lastwagen, die Waren aus der Schweiz in die EU exportieren, dies nicht mehr an jedem Zollübergang im Rheintal tun. Solche Lastwagen werden konzentriert über St. Margrethen abgefertigt. Die Gemeinde macht sich Sorgen wegen zu vieler Lastwagen und Staus.

Zoll St. Margrethen

Bildlegende: Lastwagen können seit dem 1. Juli ihre Waren nicht mehr an jedem Zoll über die Grenze bringen. Keystone

Weil die österreichischen Zollbehörden Personal abgebaut haben, werden Lastwagen seit dem 1. Juli vermehrt über den Zollübergang in St. Margrethen geleitet. Privatautos sind nicht betroffen und auch bei den Lastwagen nur diejenigen, die Waren nicht nur ins österreichische Bundesland Vorarlberg bringen, sondern weiter.

Durch den Wechsel rechnete man mit 80 bis 100 Lastwagen mehr in St. Margrethen. Bis jetzt seien aber keine grösseren Probleme aufgetaucht, sagt Gemeindepräsident Reto Friedauer. Bauchweh macht ihm hingegen die Autobahnsanierung zwischen Rheineck und St. Margrethen, die 2015 beginnt. Teil der Sanierung ist die Brücke zwischen St. Margrethen und dem österreichischen Ort Höchst. Dort könnte es zu Engpässen kommen.

Bis jetzt sind es aber nur rund 20 Lastwagen mehr, die pro Tag über den Zoll in St. Margrethen fahren. Da dies zumindest teilweise auf die Ferienzeit zurückzuführen ist, möchten die Verantwortlichen noch bis im September abwarten und dann die Lage analysieren.