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Olma Messen Stadt und Kanton wollen sich am «Olma-Deckel» beteiligen

Blick von der Stadtautobahn auf das Olma-Areal
Legende: Blick von der Stadtautobahn in Richtung Olma-Areal. Keystone

Weil die Olma wachsen will, soll ein Teil der Stadtautobahn mit einem Deckel versehen und mit einer zusätzlichen Messe- und Eventhalle überbaut werden. Dieser Deckel ist über dem östlichen Ausgang des Rosenbergtunnels geplant.

30 Millionen an öffentlichen Geldern

Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 163,4 Millionen Franken. Den grössten Teil davon, 133,5 Millionen, übernehmen die Olma Messen. Das meiste davon wird für die neue Messehalle benötigt.

Am Deckel über die Autobahn beteiligt sich auch die öffentliche Hand: 18 Millionen übernimmt die Stadt und 12 Millionen der Kanton St. Gallen. Dies wurde am Freitag bekanntgegeben. Die Stadt beteiligt sich mit dem grösseren Betrag, weil sei mehr Genossenschaftsanteile an Olma Messen hat und weil sie einen Baurechtszins von 0.5 Prozent erheben wird, sobald die Halle steht.

Die Millionenbeiträge müssen aber erst von den beiden Parlamenten abgesegnet werden. Sagt eines nein, ist die Vorlage vom Tisch. Anschliessend muss in der St.Gallen auch noch das Stimmvolk über den Beitrag abstimmen. Diese Abstimmung ist voraussichtlich Anfang nächsten Jahres. Die Olma Messen hoffen, dass sie die neue Halle auf dem Autobahndach im Jahr 2024 einweihen können.