Kesb Rapperswil-Jona Stadtpräsident will sich Finger nicht verbrennen

Martin Stöckling gibt das KESB-Dossier an den Vize-Stadtpräsidenten Roland Mannhart ab. Das berichtet die Zürichsee-Zeitung. Das Dossier ist ein heisses Eisen.

Martin Stöckling sitzt auf einem Bänkli mit Blick über die Stadt

Bildlegende: Martin Stöckling ist seit Anfang Jahr Stadtpräsident von Rapperswil-Jona. Martin Stöckling

Die Vorgeschichte: Wegen der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde gab es im vergangenen Jahr Vorwürfe gegen den Stadtrat von Rapperswil-Jona; vor allem von der Gratiszeitung Obersee-Nachrichten. Rapperswil-Jona klagte gegen die Zeitung. Die Kritik der Zeitung richtete sich vor allem auch gegen den früheren Stadtpräsidenten Erich Zoller. Dieser wurde im Herbst nicht mehr gewählt.

Heute: Diese Vorgeschichte sei für den jetzigen Stadtpräsidenten Martin Stöckling aber nicht der Grund gewesen, das KESB-Dossier an den Vize-Stadtpräsidenten Roland Mannhart abzugeben. Stöckling hatte die Obersee-Nachrichten in zwei Fällen gegen den Stadtrat beraten.

«  Wegen der Interessenkollision habe ich den Stadtrat gebeten, das Dossier aus meiner Verantwortung zu nehmen. »

Martin Stöckling
Stadtpräsident Rapperswil-Jona