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Ostschweiz Standeskommission lehnt Initiative gegen Lehrplan 21 ab

Die Einzelinitiative «Für eine starke Volksschule» zielt in erster Linie auf die Ablehnung des Lehrplans 21 im Kanton Appenzell Innerrhoden. Geändert werden soll das Schulgesetz in zwei Bereichen. Die Einzelinitiative kommt Ende April vor die Landsgemeinde.

Schule
Legende: In praktischen allen Kantonen gibt es oder gab es Widerstand gegen den Lehrplan 21. Keystone

Die Einzelinitiative wurde Ende Juli eingereicht, nun hat die Standeskommission darüber beraten. Sie empfiehlt dem Kantonsparlament die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung; das Parlament berät Ende November darüber. Das letzte Wort hat die Landsgemeinde Ende April 2016.

Die Initiative will, dass nur Jahrgangsklassen geführt werden, keine altersdurchmischten Klassen. Auch sollen die Fächer fix definiert werden.

Die Standeskommission schreibt nun in der Botschaft zur Initiative, dass keine pädagogischen Gründe gegen Mehrklassen sprächen und dass die Fächer bereits heute definiert würden – von der Landesschulkommission nach Anhörung der Lehrkräfte.

Weiter schreibt die Standeskommission, dass die Initiative nur das Schulgesetz abändern könne und nicht den Lehrplan 21. Dieser soll Ende 2016 von der Landesschulkommission verabschiedet werden und 2018 in Kraft treten.