Stausee-Leerung ohne bösen Folgen für Linth

Bei der Entleerung des Limmernstausees im vergangenen Winter gelangten viele feine Sedimente in die Linth. Spezialisten des Kantons Glarus haben deshalb verschiedene Messungen durchgeführt. Fazit: Am meisten gelitten haben die jungen Fische.

Limmernstausee

Bildlegende: Der Limmernstausee muss rund alle 40 Jahre für Sanierungsarbeiten geleert werden. Keystone

Die Entleerung des Limmernstausees im vergangenen Winter war vor allem eine Gefahr für den Fischlaich. Durch die Sedimente aus dem See sei wohl ein Teil davon erstickt. Dies schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Für die Fische wäre die Leerung zu einer anderen Zeit besser gewesen. Dies sei jedoch nicht möglich, erklärt Christoph Jäggi, Leiter der Abteilung Jagd und Fischerei beim Kanton Glarus, in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». von Radio SRF 1. Denn die Sanierung müsse im Winter durchgeführt werden, weil der Wasserstand dann am tiefsten sei. Die anderen Messungen zeigten nur eine geringe Verschmutzung der Linth.