Stefan Küngs leidvoller Weg zurück an die Spitze

Stefan Küng gilt als einer der talentiertesten und hoffnungsvollsten Radprofis der Schweiz. Doch die jüngste Vergangenheit war für den 22jährigen Thurgauer voller Sorgen und Probleme. So verpasste er wegen eines schlimmen Sturzes im Juni dieses Jahres auch die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Stefan Küng während seines Einsatzes an der Rad WM in Doha am 12. Oktober.

Bildlegende: Stefan Küng während seines Einsatzes an der Rad WM in Doha am 12. Oktober. Keystone

Nun aber ist Stefan Küng wieder auf dem Weg zurück in die Gruppe der besten Radfahrer. Ein erster Zwischenschritt war seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Katar.

Sauna und heisse Bäder

Die Titelkämpfe in der Wüste waren vor allem wegen der klimatischen Bedingungen eine grosse Herausforderung, die der Ostschweizer im Vorfeld mit Saunabesuchen und heissen Bädern simuliert hatte.

Die Resultate waren für ihn eigentlich eher nebensächlich, denn weit wichtiger war ihm, dass er die Folgen seiner schweren Verletzungen mehr oder weniger hinter sich lassen konnte.