Südostbahn will weiter expandieren

Bei der Gotthard Bergstrecke geht die Südostbahn leer aus. Ein Dämpfer für die Expansionsstrategie des Unternehmens. Steigende Auflagen und Investitionen verlangen vom Unternehmen, dass es weiter wächst. Beim weiteren Ausbau der S-Bahn St. Gallen ab 2018 hofft die SOB zum Zug zu kommen.

SOB Zug

Bildlegende: Der Ringzug, die S4 fährt einmal rund um den Säntis und verbindet St. Gallen, Wattwil, Uznach und Sargans. SOB

Seit der Einführung der S-Bahn St. Gallen ist die SOB mit dem ersten Ringzug der Schweiz unterwegs. Die SOB betreibt zudem den Voralpen-Express alleine und nicht mehr mit der SBB. Es sind die letzten beiden grossen Projekt, mit welchem das Unternehmen wachsen konnte. Als nächstes hoffte man auf die Gotthard-Bergstrecke, der Entscheid sei einschneidend für die Unternehmensstrategie, man hoffte einen Schritt hinaus machen zu können, sagte SOB-Chef Thomas Küchler.

Es gelte die Augen offen zu halten. Die Südostbahn liebäugelt unter anderem mit den Entwicklungen rund um den weiteren Ausbau der S-Bahn St. Gallen ab 2018. Sofern das Bahnangebot weiter ausgebaut wird, werde man sich darum bewerben. Man habe zudem noch andere Projekte im Köcher, welche das sind, gibt SOB-Chef Thomas Küchler nicht bekannt.