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Surfen im Internet Schnelles Wlan für abgelegene Dörfer im Appenzellerland

Hoher Kasten mit Funkantenne
Legende: Auch auf dem Hohen Kasten betreibt die Appenzeller Wlan-Firma eine Funkantenne. Keystone

Wer regelmässig von zu Hause aus arbeitet, ist in der Regel auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen. Etwa um seinen Geschäftspartnern wichtige Dokumente weiterzuleiten oder um auf externe Server zuzugreifen. Nur: Gerade in Randregionen ist die Internetverbindung nicht immer so verlässlich, wie sich das manch einer wünscht. Der Appenzeller Unternehmer Markus Breitenmoser will darum Abhilfe schaffen. Er bietet Wlan-Lösungen für Berggebiete an. Das drahtlose Netz liefert er via lokale Antennen, der Zugriff folgt mit einem Abo.

Fünfte Antenne im Appenzellerland

Im Appenzellerland stösst dieses Angebot auf gutes Interesse, wie Inhaber Markus Breitenmoser in der Sendung «Regionaljournal» von Radio SRF sagt. Bis Ende 2017 soll in der Nähe von Appenzell die fünfte Antenne in der Region betriebsbereit sein.

Widerstand im Kanton Graubünden

Sein Geschäftsmodell sorgt aber auch für Skepsis. Im Kanton Graubünden sei ein Projekt abgebrochen worden - aufgrund des Widerstands aus der Bevölkerung. Die Gegner hätten mit einer Unterschriftensammlung auf die Strahlen des Wlan-Netzes aufmerksam gemacht. Breitenmoser betont jedoch: Die Verbreitung des drahtlosen Internets erfülle alle Vorgaben des Bundes.

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