Swisscom darf Antenne in Rapperswil-Jona bauen

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Anwohnern in Kempraten in der Gemeinde Rapperswil-Jona abgelehnt. Diese wehrten sich während fast zehn Jahren gegen eine neue Swisscom-Antenne.

Antenne

Bildlegende: Gemäss Bundesgericht ist die Sicht auf geschützte Objekte in Kempraten durch die Antenne nicht zu sehr eingeschränkt. Keystone

Die Swisscom reichte bereits im Jahr 2005 in der damaligen Gemeinde Jona ein Baugesuch ein. Dieses bewilligte der Gemeinderat trotz zahlreichen Einsprachen. Anwohner wehrten sich durch alle Instanzen hindurch. Die Swisscom musste das Baugesuch schliesslich überarbeiten und die Strahlenbelastung ausweisen.

Sie reichte im Jahr 2010 ein neues Baugesuch bei der Stadt Rapperswil-Jona ein. Dieses wurde wiederum von allen Instanzen beurteilt. Nun hat das Bundesgericht die Beschwerde der Anwohner abgewiesen. Die Swisscom darf die Antenne nun bauen.

Auch Orange und Sunrise hatten und haben in Rapperswil-Jona mit Antennen-Projekten zu kämpfen. In der Regel gibt es zahlreiche Einsprachen, weil sich Bürgerkomitees grundsätzlich gegen Mobilfunkantennen in Wohngebieten wehren. Wie auch der aktuelle Fall zeigt, ist die Rechtslage aber ziemlich klar. So können Projekte zwar meist verzögert, aber nicht verhindert werden.