Zum Inhalt springen
Inhalt

Ostschweiz Täter von Balzers war der Polizei gut bekannt

Nach einem Tötungsdelikt in Balzers sucht die Liechtensteinische Landespolizei weiter nach dem Täter. Sie geht davon aus, dass er Suizid begangen hat. Der Mann war im ganzen Fürstentum bekannt, weil er seit Jahren gegen Staat und Banken kämpfte. Unterschätzt habe man ihn aber nicht, so die Polizei.

Liechtensteinische Landespolizei
Legende: Die Polizei will den Mann nicht unterschätzt haben, wie sie an einer Medienkonferenz sagte. SRF

Bereits 2012 wurde ein Strafverfahren gegen den Mann eröffnet. Dieses war bis heute nicht abgeschlossen. Der Grund für die Untersuchung waren Drohungen gegen den nun getöteten Chef der Bank Frick in Balzers.

Nach Eröffnung des Verfahrens hat die Polizei das Haus des Täters durchsucht und Waffen sichergestellt. Wieso er nun im Besitz einer Pistole war, konnte die Polizei auf Anfrage nicht erklären.

Innerhalb dieses Strafverfahrens ordnete die Staatsanwaltschaft ein psychiatrisches Guthaben an. Der Täter habe dieses aber stets verweigert und bis zum Schluss gegen ein Gutachten gekämpft.

Der Chef der Liechtensteinischen Landespolizei Jules Hoch erklärte: «Wir haben den Mann nicht unterschätzt, wir konnten nicht davon ausgehen, dass der Mann zu so einer Tat fähig ist.» Zudem könne man präventiv nicht mehr machen, solange der Mann nichts getan hat, sagte der Polizeichef gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz».

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Dieser tragische Fall zeigt eindeutig, dass er auch mit einem strengeren Waffengesetz nicht verhindert werden kann. Die extremen Links-Grünen können mit der Forderung einer Entwaffnung der Schweizer und der Deponierung der Armeewaffen in den Zeughäusern solche Wahnsinnstaten nicht verhindern. Ich bin überzeugt, dass eine bestimmte Ausländergruppe in der Schweiz mehr illegale Waffen besitzen als vermutet wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christoph Schwemberger, Lustenau
      gegen so einen fall gibt es vermutlich nie eine 100-prozentige prävention. grundsätzlich bedeuten aber weniger waffen, immer ein mehr an sicherheit (man schaue mal kurz in richtung usa). dazu muss man dann weder links noch grün sein, sondern nur kurz von seinem kopf bzw. dessen inhalt gebrauch machen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen