Thurbo hat ein schlechtes Jahr hinter sich

Im Jahr 2013 hat das Ostschweizer Bahnunternehmen Thurbo über 3 Millionen Franken Defizit gemacht. Das ist das erste Mal seit 2005, dass es rote Zahlen schreibt. Zudem beschäftigten die Geschäftsleitung im letzten Jahr auch Unfälle und unzufriedene Mitarbeiter.

Ein Wagon der Thurbao Regionalbahn. Augenommen in Kreuzlingen.

Bildlegende: Thurbo schreibt 2013 ein Defizit von gut 3 Millionen Franken. Seit 2005 gab es keine roten Zahlen mehr. Keystone

Am 10. Januar 2013 kollidierte in Neuhausen ein Thurbo-Zug mit einer S-Bahn. Dabei gab es mehrere Verletzte und Sachschaden. Im Mai ereignete sich dann ein weiterer Unfall in Goldach mit einem Sattelschlepper.

Unzufriedene Mitarbeiter

Auch finanziell war das Jahr 2013 für Thurbo kein gutes Jahr. Die Bahn schreibt ein Defizit von gut 3 Millionen Franken. Seit 2005 gab es keine roten Zahlen mehr. Dank den Gewinnen in den letzten Jahren kann Thurbo dieses Defizit aber gut auffangen.

Die Geschäftsleitung musste sich zudem mit unzufriedenen Mitarbeitern beschäftigen. Vor allem die Lokführer gaben in einer Umfrage zum Ausdruck, dass sie unzufrieden sind. Sie wollen mehr Abwechslung.

Die Geschäftsleitung reagiert auf diesen Wunsch und will die Lokführer nun besser in die Dienstplanung einbeziehen.