Thurgau prüft Nutzung von Windenergie

Wie viel Potenzial steckt in der Windkraft? Diese Frage lässt der Thurgauer Regierungsrat abklären. Er will eine Studie in Auftrag geben.

Eine Windturbine vor blauem Himmel mit einigen Bäumen im Vordergrund.

Bildlegende: Die grösste Windenergieanlage der Schweiz steht in Haldenstein im Kanton Graubünden. Keystone

Windenergie ist im Thurgau nicht zum ersten Mal ein Thema. Bereits im Jahr 2002 wurde zu den sogenannten Leichtwindanlagen eine Studie in Auftrag gegeben. Dies allerdings mit einem «bescheidenen und enttäuschenden Ergebnis», wie Regierungsrat Kaspar Schläpfer gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1 sagt.

Mehr Potenzial sieht Schläpfer allerdings in den grossen Windanlagen. Eine Studie aus dem Kanton Schaffhausen zeige, dass dort die Windenergie erheblich genutzt werden könne. «Das bedingt aber, dass grosse Masten und grosse Propeller gebaut werden», so Schläpfer weiter. Die neue Studie kostet 150 000 Franken und soll im Herbst 2014 abgeschlossen sein.