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Ostschweiz Thurgau will breiter einsetzbare Primarlehrer

Wer sich an der Pädagogischen Hochschule Thurgau zur Primarlehrerin ausbilden lässt, muss in Zukunft in acht von neun Fächern lehrbefähigt sein. Bisher waren es sechs bis sieben. Mit diesem Schritt will die Thurgauer Regierung die Primarlehrer besser auf ihren zukünftigen Beruf vorbereiten.

Ein Blick in eine Klassenzimmer mit jungen Schülern und dem Lehrer vor der Wandtafel.
Legende: Die Qualität behalten, auch wenn die Ausbildung an Tiefe verliert, will Bildungsdirektorin Monika Knill. Keystone

Angehende Primarlehrerinnen und Primarlehrer müssen an der Pädagogischen Hochschule Thurgau bisher nur in sechs bis sieben von neun möglichen Fächern die Lehrbefähigung erreichen. Das führt bei den Schulgemeinden zu Problemen. Sie müssen für jene Fächer, für welche die Lehrer nicht befähigt sind, zusätzliches Personal anstellen.

Die Thurgauer Regierung ändert deshalb die Regeln. Ab Studienbeginn 2014/2015 müssen Primarlehrer in acht von neun Fächern die Lehrbefähigung erreichen. Damit reagiert die Regierung auch auf einen politischen Vorstoss.

«Dieser Schritt geht natürlich zu Lasten der Tiefe, da wir nicht mehr Ausbildungszeit zur Verfügung haben», sagt Bildungsdirektorin Monika Knill gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» auf Radio SRF 1. Die Qualität der Ausbildung soll aber nicht vermindert werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von René Schaad, Bottighofen
    Das war ja wohl abzusehen, dass der eingeschränkte Fächerkanon in der Ausbildung Probleme für die Schulgemeinden schafft. Was mich ärgert: Da strotzt unsere PHTG und die Verwaltung von hoch qualifizierten/besoldeten Spezialisten, die nahe liegendsten Entwicklungen werden aber nicht vorausgesehen. Der heutige Zustand: Bis zu 8 Lehrpersonen in einer Primarklasse! Und sich überlappende Reformen bis zum geht nicht mehr. Wann kehrt endlich Ruhe ein, wann gilt etwas wenigsten ein Schülerleben lang?
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