Thurgauer BTS-Gegner fordern Marschhalt

Durch das Nein zur Preiserhöhung bei der Vignette fehlen dem Bund Gelder, welche er in Strassenprojekte investieren wollte. Betroffen davon ist die geplante Schnellstrasse im Thurgau. Wegen der Verzögerungen fordern die Gegner der Bodensee-Thurtal-Strasse einen Planungsstopp.

Pfähle markieren den Verlauf der geplanten Strasse

Bildlegende: Die Planungen der neuen Strasse im Thurgau will die Regierung fortführen. Keystone

Im Thurgau waren 62 Prozent der Stimmbürger gegen die Preiserhöhung bei der Autobahnvignette. Die Gegner der Bodensee-Thurtal-Strasse deuten dies als Zeichen gegen die geplante Schnellstrasse. Weil sich das Projekt nun sowieso verzögere, sei es Zeit für einen Marschhalt, sagt Toni Kappeler, Kantonsrat der Thurgauer Grünen.

Für die Befürworter der geplanten Strasse kommt dies nicht in Frage. Man müsse sich bereithalten für den Fall, dass der Bund die neue Strasse zu einem späteren Zeitpunkt doch übernehmen und bauen wolle. Dies sieht auch der Thurgauer Baudirektor Jakob Stark so. Er wolle keine Hüst-und-Hott-Politik betreiben, sagt er.