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Ostschweiz Thurgauer Gemeinden wehren sich gegen Post-Strategie

Mehr als zwei Drittel der Poststellen sind im Kanton Thurgau in den letzten 15 Jahren verschwunden. Die Gemeinden und die Regierung setzen sich zur Wehr.

Postfach-Anlage
Legende: Wenn die Post eine Filiale schliesst, sorgt das oft für Aufruhr. SRF / Michael Breu

«Die Schweizerische Post – der gelbe Elefant im Thurgauer Porzellanladen»: So titelt Kurt Baumann im aktuellen Informationsmagazin der Thurgauer Gemeinden. Baumann zeigt sich als Präsident des Verbands der Gemeinden besorgt: Mehr als zwei Drittel der Poststellen im Kanton seien in den letzten 15 Jahren geschlossen worden. «Wenn das so weiter geht, gleicht der Thurgau bald einem postalischen Ödland», sagt Baumann gegenüber Radio SRF. Er fordert darum von den Verantwortlichen der Post, dass sie ihre Strategie betreffend des Poststellennetzes transparent machen.

Ähnlich besorgt äussert sich der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Kaspar Schläpfer: «Wir fühlen uns gegenüber anderen Regionen der Schweiz benachteiligt», sagt Schläpfer. Darum will er nun in Bern intervenieren. «Wir fordern den Bundesrat auf, sich für eine starke Post einzusetzen».

Die Post wollte auf Anfrage keine Stellung nehmen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    National und Ständeräte hätten es in der Hand, endlich der Post genaue vorgaben zu geben, was sie zu tun haben. Der Schweizerbürger ist eigentlich der Besitzer der Post und ihre Stimme sollte von den Räten ernst genommen werden. Die Post muss nicht Milliarden verdienen um ihren Direktoren super Saläre und Boni zu bezahlen.
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